Presse über uns

Harmonikaforum 6/2016



Harmonikaforum 6/2016



Harmonikaforum 12/2014



Harmonikaforum 2014



Harmonikaforum 1/2014



VAMÖ 4/2012



Konzert des Akkordeonensemble Da Capo im Waldmüllerzentrum

 

Sonntag, 26. April 2009, 16.00 Uhr

 

Auch strahlendes Kaiserwetter an diesem Tag konnte ein begeistertes Publikum nicht abhalten: Das Da Capo-Ensemble des Wiener Akkordeonclub Favoriten sorgte – in altbewährter Manier - wieder einmal für ein volles Waldmüllerzentrum.

 

Schwungvoll eröffnete das Ensemble mit dem Hummel-Nuss-Boogie, einer von Josef Retter auf „fetzig“ bearbeiteten Synthese des Hummelflugs von Nikolai A. Rimski-Korsakow und der Nussknacker-Suite von Peter I. Tschaikowsky. Der enorme Schwung dieser an Emerson, Lake & Palmer angelehnten Eröffnung ermöglichte es auch für Zu-spät-Gekommene (wie den Autor), sich unbemerkt ins Publikum zu schleichen und sich auf dem letzten noch freien Sitzplatz niederzulassen.

 

Anschließend folgte ein Hauch von Ungarisch mit der Rákóczy-Ouverture von Béla Kéler, einem heute fast vergessenen Komponisten zahlreicher Märsche und Tänze, in einer Bearbeitung von Curt Herold.

 

Als doppelt schlagfertig im wahrsten Sinn des Wortes erwies sich Christian, der nicht nur am Schlagzeug den Takt vorgab, sondern der auch die Rolle des Moderators übernahm und sehr charmant und witzig durch das Programm führte.

 

Mit dem Phantom der Oper (Andrew Lloyd Webber, bearb. Otto Eckelmann) entführte Da Capo in die Welt des Musicals und versetzte das Publikum überzeugend in eine mystische-monumentale Stimmung in den Katakomben „tief drunten unter dem Waldmüllerzentrum“.

 

Bei der James Bond Concert Suite (arr. Hans-Günther Kölz) schließlich war das Publikum derart begeistert, dass es jede Spielpause (= Satzwechsel) für frenetischen Applaus nutzte.

 

Mit Feel The Beat (Ronny Fugman), einem neu ins Repertoire aufgenommenen Stück, suchte sich das Ensemble eine neue Herausforderung (die es im übrigen bravourös meisterte) und schickte die Besucher mit fetzig-rassigen Rhythmen in eine kurze Pause.

 

In der zweiten Konzert-Hälfte begeisterte Da Capo mit dem Krimipuzzle (arr. Matthias Hennecke), einem Krimi-Potpourri, bei dem Derrick mit Miss Marple einen Kriminal-Tango tanzt und die Mimi ohne Krimi nie ins Bett geht.

 

Mit Die Schöne und das Biest (Alan Menken; bearb. Otto Eckelmann, Marc-Oliver Brehm) führte der bunte Streifzug wieder in die Welt des Musicals, ehe es mit Gigolo / I ain't got nobody (Casucci, Caesar; arr. Harald Kniebühler) für einige im Publikum so richtig ans „Mit-Shaken" ging.

 

Music of Resurrection (Wolfgang Kahl) brachte Samba- und Mambo-Rhythmen ins Haus und die Besucher weiter in Schwung. Der Evergreen Eloise (Paul Ryan, arr. Hans-Günther Kölz) stellte - wiederum überzeugend gespielt - das Ende des offiziellen Programms dar.

 

Beim Root Beer Rag von Billy Joel (wer jemals schon einmal Root Beer getrunken hat, wird nicht glauben können, dass ein Root Beer Rag auch etwas Beschwingendes und Erfreuliches sein kann!) konnte sich Claudia in der ersten Stimme mit ihrer Fingerfertigkeit nochmals so richtig austoben. Dem folgte als zweite Draufgabe nochmals der Gigolo.

 

Das beste Kompliment kam aber am Ende aus dem Publikum selbst: „Ihr habt eine eigene Stil-Richtung gefunden – und die ist einfach gut !!!“

 

Weitere Auftritte von Da Capo im Rahmen der Konzerte des Wiener Akkordeonclub Favoriten: 05.06.2009 und 27.11.2009, jeweils 19.00 Uhr in der Seniorenresidenz Oberlaa, Fontanastraße 10, 1100 Wien.

 

Harmonikaforum 4/2009


Kontakt

Helmut OIZINGER

helmut.oizinger@gmx.at

 

Hans GÖPFRICH

hans.goepfrich@aon.at

Tel: 0676 / 8213-5576

Proben

Di 19.00 - 21.00 Uhr

VHS Favoriten
Arthaberplatz 18

1100 Wien